Aufgrund der geänderten strengeren Umweltgesetzgebung Anfang der 80er Jahre haben sich die industriellen Gesellschafter zusammengetan, um statt ihre eigenen kleineren Anlagen zu ertüchtigen und zu erneuern, ein neues gemeinsames Heizkraftwerk zu errichten.
Da die Gesellschafter Erfahrungen mit der Verfeuerung von heimischer Steinkohle hatten, sollte auch die neue Anlage auf Steinkohlebasis betrieben werden. Zum Einsatz kam 1990 ein Kohleheizkraftwerk (KWK – Technik) mit einer Rauchgasreinigungs- und Entschwefelungsanlage.
01 Kohleanlieferung
per Schiff, Bahn und LKW
02 Kohlebunker
fasst max. 6000 t
03 Kohletagesbunker
fassen je max. 300 t
04 Trockenklärschlammsilos
2 Silos mit je 300 m³
05 Wanderrost-Feuerung
06 4 Zug Dampfkessel
1+2 Zug, 113 bar, 535 °C, 70 t Dampf/h
07 4 Zug Dampfkessel
3+4 Zug, 113 bar, 535 °C, 70 t Dampf/h
08 Rauchgas-entschwefelungsanlage
09 Gewebefilter
3 Kammern mit je 180 Gewebeschläuchen
10 Saugzug
11 Kamin
mit 97,5 m Höhe
12 Reststoffsilos
3 Silos mit je 200 m³
Kohleschlacke, Flugasche, Rauchgas- reinigungsrückstände